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Nasenscheidewandkorrektur (Septumplastik)

Was kann korrigiert werden?


Die Na­sen­schei­de­wand (Na­sens­ep­tum) un­ter­teilt die Na­se in ei­nen rech­ten und ei­nen lin­ken Na­sen­gang und ist von Schleim­haut be­deckt. 

Die Na­se lei­tet die Luft bei der At­mung in den Ra­chen und in die Luft­röh­re und dient der Luft­an­feuch­tung, der Luft­rei­ni­gung und der Luft­er­wär­mung. Das knö­cher­ne und knor­pe­li­ge Ske­lett des Na­sen­in­ne­ren kann er­heb­li­che Va­ria­tio­nen auf­wei­sen und durch an­ge­bo­re­ne oder er­wor­be­ne Fehl­stel­lun­gen (z.B. nach Un­fäl­len oder Ope­ra­tio­nen) zu ei­ner Ver­le­gung der Na­sen­be­lüf­tung füh­ren.

Der häu­figs­te Grund für ei­ne Kor­rek­tur der Na­sen­schei­de­wand ist ei­ne durch ei­ne Fehl­stel­lung be­ding­te Na­sen­be­lüf­tungs­stö­rung mit At­mungs­be­hin­de­rung. Durch die dar­aus re­sul­tie­ren­de ver­mehr­te Mund­at­mung kann es zu tro­cke­nen Schleim­häu­ten und zu häu­fi­gen In­fek­tio­nen im Na­sen-Ra­chen­raum kom­men.

Auf einen Blick

✓ Behandlungsdauer

1-2 Stunden

✓ Klinikaufenthalt

1-2 Tage stationär, ambulant möglich Vollnarkose

✓ Regeneration

Entfernen der inneren Tamponaden nach 1 Woche
Entfernen der äußeren Schienen nach 2 Wochen
Fäden entfernen nach 2 Wochen
Gesellschaftsfähig nach 2 Wochen
Berufsfähig nach 1-2 Wochen
Sportfähig nach 4-6 Wochen

Durch ei­ne Ope­ra­ti­on der Na­sen­schei­de­wand kön­nen die­se Sym­pto­me schnell be­ho­ben wer­den. Das knor­pe­li­ge Ske­lett der Na­sen­schei­de­wand kann zu­dem durch Zug an um­lie­gen­den Struk­tu­ren zu ei­ner we­sent­li­chen Form­ver­än­de­rung der ge­sam­ten äu­ße­ren Na­se füh­ren.

Ei­ne Mes­sung der Na­sen­be­lüf­tung (Rhi­no­ma­no­me­trie) und ei­ne Spie­ge­lung des Na­sen­in­ne­ren kön­nen den Be­fund be­stä­ti­gen.

Nicht sel­ten wird ei­ne Kor­rek­tur der Na­sen­schei­de­wand aber auch un­ter äs­the­ti­schen Ge­sichts­punk­ten durch­ge­führt. Die Über­gän­ge zwi­schen rein äs­the­ti­scher und funk­tio­nel­ler Kor­rek­tur sind da­bei flie­ßend und bei ei­ner ope­ra­ti­ven Kor­rek­tur soll­ten im­mer bei­de As­pek­te be­rück­sich­tigt wer­den. Ei­ne Kor­rek­tur der Na­sen­schei­de­wand (Sep­t­um­plas­tik) kann al­lein durch­ge­führt wer­den oder gleich­zei­tig mit ei­ner Kor­rek­tur der äu­ße­ren Na­se vor­ge­nom­men wer­den (Sep­tor­hi­no­plas­tik). Zu­sätz­lich kann es er­for­der­lich sein, für ei­ne Ver­bes­se­rung der Na­sen­at­mung auch die Na­sen­mu­scheln zu kor­ri­gie­ren.

Dr. Win­gen­bach ist Spe­zia­list für äs­the­ti­sche und funk­tio­nel­le Na­sen­ope­ra­tio­nen und kann Sie bei je­der Fra­ge­stel­lung kom­pe­tent be­ra­ten.

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Wie wird operiert?

In den meis­ten Fäl­len er­folgt ei­ne ope­ra­ti­ve Kor­rek­tur der Na­sen­schei­de­wand un­ter Voll­nar­ko­se, bei klei­ne­ren Kor­rek­tu­ren kann je­doch un­ter Um­stän­den da­von ab­ge­se­hen wer­den. Die Ope­ra­ti­on kann am­bu­lant oder sta­tio­när durch­ge­führt wer­den und dau­ert ein bis zwei Stun­den.
Ziel der Ope­ra­ti­on ist es, ei­nen Schief­stand der Na­sen­schei­de­wand zu be­he­ben und die Na­sen­schei­de­wand in Form und Grö­ße an­zu­pas­sen, um ein op­ti­ma­les funk­tio­nel­les und äs­the­ti­sches Re­sul­tat zu er­zie­len.

Häu­fig kann die Na­sen­schei­de­wand kor­ri­giert wer­den, oh­ne dass äu­ßer­lich sicht­ba­re Nar­ben not­wen­dig sind („ge­schlos­se­ner Zu­gan­g“). Bei aus­ge­präg­ten Be­fun­den oder kom­bi­nier­ten Kor­rek­tu­ren der äu­ße­ren Na­se ist der ope­ra­ti­ve Zu­gangs­weg der glei­che wie bei der „of­fe­nen Na­sen­kor­rek­tur“. Die Schnitt­füh­rung liegt in die­sem Fall wei­test­ge­hend im In­ne­ren der Na­se so­wie am schmals­ten Teil des Na­sen­ste­ges.

Die der Schei­de­wand an­lie­gen­de Schleim­haut wird sehr sorg­fäl­tig ge­löst und erst nach­dem ei­ne op­ti­ma­le Über­sicht der in­ne­ren Struk­tu­ren der Na­se ge­schaf­fen wur­de, kön­nen die ei­gent­li­chen Kor­rek­tu­ren durch­ge­führt wer­den. Hier­für wird die knor­pe­li­ge Na­sen­schei­de­wand neu mo­del­liert. Ein ex­tra­kor­po­ra­ler Ein­griff be­schreibt die Mög­lich­keit der kurz­fris­ti­gen, voll­stän­di­gen Ent­fer­nung der Schei­de­wand, Neu­for­mung und schlie­ß­lich das er­neu­te Ein­set­zen in kor­ri­gier­ter Form.

Dr. Win­gen­bach führt al­le Ope­ra­tio­nen mit be­son­de­rer Sorg­falt und mit­tels mi­kro­chir­ur­gi­scher Tech­nik durch, so­dass ein op­ti­ma­les funk­tio­nel­les und äs­the­ti­sches Er­geb­nis der Na­sen­kor­rek­tur er­zielt wird. Erst wenn das ge­wünsch­te Er­geb­nis er­reicht ist, kön­nen die Haut und die Schleim­häu­te wie­der an­ge­legt und mit feins­ten Fä­den ver­näht wer­den. Na­se und Na­sen­haut wer­den in­di­vi­du­ell ge­formt, an­ge­passt und ge­schient. Um das Ope­ra­ti­ons­er­geb­nis in­ner­lich zu sta­bi­li­sie­ren, kön­nen ei­ne Na­senta­m­po­na­de und Si­li­kon­schie­nen ver­wen­det wer­den. Äu­ßer­lich wird der Haut­weich­teil­man­tel der Na­se durch ei­nen Pflas­ter­zü­gel­ver­band ge­formt. Falls ei­ne knö­cher­ne Kor­rek­tur vor­ge­nom­men wur­de, wird in der Re­gel ein Gips­ver­band oder ei­ne Kunst­stoff­schie­ne an­ge­passt.

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Was geschieht nach der Operation?

Die in­ner­li­che und äu­ßer­li­che Schie­nung wird Sie in den ers­ten Wo­chen nach dem Ein­griff deut­lich be­hin­dern und sicht­bar sein. Nach ei­ner Wo­che kön­nen je­doch die in­ne­re Tam­po­na­de und die in­ne­re Schie­nung schmerz­arm ent­fernt wer­den. In die­ser Zeit kön­nen auch Blut­er­güs­se und Schwel­lun­gen im Be­reich der Na­se und des Mit­tel­ge­sich­tes sicht­bar sein. In der Re­gel bil­den sich die­se aber schnell wie­der zu­rück. Die fei­nen Haut­fä­den kön­nen nach zwei Wo­chen ent­fernt wer­den.

Ihr Auf­ent­halt im Kran­ken­haus be­schränkt sich auf we­ni­ge Ta­ge. Bei der Ent­las­sung aus der Kli­nik er­hal­ten Sie in ei­nem aus­führ­li­chen und per­sön­li­chen Ge­spräch al­le für Sie wich­ti­gen In­for­ma­tio­nen und die Ter­mi­ne für die wei­te­ren Wund­kon­trol­len in der Pra­xis von Dr. Win­gen­bach. Falls Sie Me­di­ka­men­te oder Schmerz­mit­tel be­nö­ti­gen, er­hal­ten Sie selbst­ver­ständ­lich ein ent­spre­chen­des Re­zept.

Was können Sie zu einem perfekten Operationsergebnis beitragen?

Das Er­geb­nis ei­ner Na­sen­kor­rek­tur ist we­sent­lich von ei­ner sorg­fäl­ti­gen Nach­be­hand­lung ab­hän­gig. Als Pa­ti­ent kön­nen Sie ei­nen wich­ti­gen Bei­trag zu Ih­rer er­folg­rei­chen Na­sen­ope­ra­ti­on leis­ten, wenn Sie ei­ni­ge Ver­hal­tens­re­geln nach der Ope­ra­ti­on be­ach­ten.
Sie kön­nen star­ke Schwel­lun­gen und Blut­er­güs­se durch Küh­len des Ge­sichts in den ers­ten drei bis vier Ta­gen nach der Ope­ra­ti­on mil­dern. Ent­zün­dungs­hem­men­de und ab­schwel­len­de Me­di­ka­men­te soll­ten Sie un­ter­stüt­zend in den ers­ten Ta­gen nach der Ope­ra­ti­on ein­neh­men. Zu Hau­se soll­ten Sie sich Ru­he gön­nen und be­las­ten­de Tä­tig­kei­ten in den ers­ten Ta­gen ver­mei­den. Nach der Ent­fer­nung der Tam­po­na­den und der in­ne­ren Schie­nen (ei­ne Wo­che nach der Ope­ra­ti­on) kön­nen Sie ei­ne Na­sen­sal­be oder ei­ne Na­sen­du­sche zur Pfle­ge der Schleim­haut an­wen­den. Des Wei­te­ren be­steht ein „Schnäuz­ver­bo­t“, da der auf­ge­bau­te Druck beim Schnäu­zen schmerz­haft sein und auch zu Nach­blu­tun­gen füh­ren kann.